Integrative Medizin

Naturheilverfahren, Homöopathie oder Anthroposophische Medizin sind keine Alternative zur konventionellen Schulmedizin, sondern eine sinnvolle Ergänzung. Darüber hinaus ist es wichtig, im selben Maße körperliche, seelische und geistige Aspekte in das Verständnis und in die Therapie von Erkrankungen einzubeziehen. Eine solche Kombination von komplementärer und konventioneller Medizin wird daher auch als Integrative Medizin bezeichnet.

Die Mesotherapie stellt eine solche Symbiose aus Schulmedizin und Naturheilverfahren dar. Die Erkrankungen, bei denen sie Linderung oder Heilung bringen kann, sind zahlreich und stammen aus praktisch allen Gebieten der Medizin. Oft handelt es sich um Problemfälle, denen anders nicht oder nur unzureichend geholfen werden kann.

In den meisten Fällen ist die Mesotherapie eingebunden in ein ganzheitliches Behandlungskonzept und wird begleitet von anderen naturheilkundlichen Verfahren wie biologischen Injektions- und Infusionskuren, Eigenbluttherapie, ausleitenden Verfahren, Darmsanierung etc.

Typische Anwendungsgebiete sind:

Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen

Durch die Verbesserung der Mikrozirkulation im Gewebe gibt es gute Ergebnisse bei arteriellen und venösen Durchblutungsstörungen bis hin zum Ulcus cruris oder Dekubitus, bei schlecht heilenden Wunden oder unschöner Narbenbildung (z.B. Keloide, Schwangerschaftsstreifen).

Rheumatische Erkrankungen, Arthrosen aller Art

Chronische Gelenk- und Wirbelsäulen-Erkrankungen mit und ohne Nervenschmerzen sprechen hervorragend auf die Mesotherapie an. Aufgrund der sehr geringen Dosierung sind selbst Wirkstoffe wie z.B. Diclofenac auch bei Magenempfindlichen ohne Komplikationen einsetzbar.

Sportverletzungen und Überlastungsschäden

Eines der Haupteinsatzgebiete der Mesotherapie: vom Hobby- bis zum Spitzensportler sind Sehnenentzündungen (z.B. Tennis-Ellenbogen, Tendinits der Achillessehne), verstauchte Knöchel, Prellungen und Zerrungen an der Tagesordnung. Die Mesotherapie macht sie schnell wieder fit.

Abwehrschwäche und wiederholte Infektionen

Bei chronischen Infekten, etwa der Atem- oder Harnwege, und Abwehrschwäche (z.B. bei Tumorpatienten) kann durch eine Mini-Impfung (Mikrovakzination) das Immunsystem stimuliert werden. Die Mikrovakzination ist auch bei Asthma und Mukoviszidose als Begleitmaßnahme möglich.

Stress, Erschöpfungszustände, Schlafstörungen

Bei psychosomatischen Störungen wie Stresserscheinungen, Nervosität, Burnout-Syndrom, Schlaflosigkeit oder depressiven Verstimmungen kann unterstützend die Mesotherapie mit Erfolg eingesetzt werden. Es bestehen interessante Ansätze im Bereich der Psychoneuroimmunologie.

Kopfschmerzen, Migräne und Tinnitus

Gute Erfolge erzielt die Mesotherapie auch bei Migräne, Spannungskopfschmerz, Okzipitalsyndrom, Gesichtsneuralgien, Schwindel oder Tinnitus.

Zigarettenentwöhnung

Die Mesotherapie bietet ein stimmiges Konzept zur Raucherentwöhnung. Hierbei erfolgen die Mikroinjektionen in bestimmte Akupunkturpunkte, was zu einer augenblicklichen Aversion gegen Nikotin führt und die Entzugssymptome mildert. Französische Spezialisten haben Erfolgsquoten von 65 - 70 % auf 2 Jahre, oft mit nur einer einzigen Sitzung.

Alterssichtigkeit und Altersschwerhörigkeit

Durch Verwendung spezieller Substanzen kann eine Verbesserung des Seh- und Hörvermögens erreicht werden.

Gynäkologie

Auch hier finden sich äußerst dankbare Anwendungsmöglichkeiten für die Mesotherapie, sei es bei Dysmenorrhoe (schmerzhafte Regelblutung), Reizblase, rezidivierenden Infektionen oder weiblicher Infertilität.

Alterserscheinungen

Die Mesotherapie bietet diverse Möglichkeiten zur Behandlung nachlassender Vitalität im höheren Lebensalter, sowohl für Männer als auch für Frauen.

Die hier aufgeführten Anwendungsgebiete sind beispielhaft und nicht abschließend. Gerne berate ich Sie in einem persönlichen Gespräch über die für Sie optimale Therapie.

Ergänzend biete ich diverse Injektions- und Infusionskurenkuren an, um eine ganzheitliche Revitalisierung und Verjüngung des Körpers zu erreichen.